Ladungssicherung & Warensicherung

Ladungs- & Warensicherung
 







Ladungssicherung, Warensicherung, wie macht man es richtig?

Sie betreiben einen Handel und haben sich eine größere Menge an Waren bestellt? Jetzt müssen die Waren nur noch an Sie ausgeliefert werden. Den Weg bis zu Ihnen wird Ihr neues Handelsgut zumeist per Lkw zurücklegen. Damit auch alles heil bei Ihnen ankommt gilt für jeden – nicht nur für Ihren – Transport die Ladungssicherung.

Unter Ladungssicherung versteht man die Sicherung der Ware während eines Transportes, damit diese nicht beim Bremsen, Beschleunigen oder bei Kurvenfahrten verrutschen kann. In der StVO, § 22, wird darauf hingewiesen, dass man die Ladungssicherung so durchzuführen hat, dass die Waren weder bei Vollbremsung noch bei Ausweichmanövern verrutschen dürfen.

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Es gibt zwei grundlegende Arten der Ladungssicherung, die kraftschlüssige und die formschlüssige Ladungssicherung. Bei der kraftschlüssigen Ladungssicherung werden die Waren mittels Zurrgurten nach unten auf die Ladefläche gepresst. Damit wird die Reibungskraft erhöht, was ein Verrutschen verhindern soll. In den meisten Fällen werden unter die Waren noch zusätzliche Hilfsmittel gelegt – sogenannte Antirutschmatten – die den Ladungssicherungseffekt noch erhöhen sollen. Bei der formschlüssigen Ladungssicherung werden durch lückenloses und bündiges Verladen den Fliehkräften entgegen gewirkt. Zusätzlich kann man dies auch mit weiteren Sicherungsmitteln (Diagonal gezogene Zurrgurte, Spannbretter) unterstützen.

Bei den verwendeten Sicherungsmitteln kann man aber nicht einfach alles verwenden, sondern es müssen geprüfte und gekennzeichnete Sicherungen sein. Der Transportunternehmer hat alle diese Anforderungen erfüllt und transportiert Ihre Waren nun ganz sicher zu Ihnen. Sobald Sie die Waren erhalten haben, übernehmen Sie auch die Verantwortung dafür. Damit Ihr neues Eigentum gut geschützt, sollten Sie sich nun um die Warensicherung kümmern.

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Bei der Warensicherung handelt es sich um den Schutz Ihrer Waren und Verpackungen vor Diebstahl. Dabei können sie je nach Art und Größe der Artikel entscheiden, ob Sie eine konventionelle oder eine elektronische Warensicherung verwenden möchten.

Die konventionelle Warensicherung beinhaltet eigentlich nichts anderes, als dass Sie Ihre Waren entweder anbinden oder aber anketten, damit niemand sie entwenden kann. Oft wird auch einfach nur eine leere Verpackung oder Kartons ausgestellt und die dazugehörige Ware erst an der Kasse ausgegeben. Auch abgeschlossene Vitrinen erfüllen ihren Zweck als konventionelle Warensicherung.

Elektronische Warensicherung ist in jedem Fall sehr viel unauffälliger und kundenfreundlicher. Meist werden bestimmte Etiketten verwendet, die durch eine bestimmte Art von Sender gesichert werden. Dabei unterscheidet man in elektromagnetische, radiofrequente und akustomagnetische Systeme. Sie unterscheiden sich hauptsächlich bei der Erkennung und der Durchgangsbreite die zwischen zwei Antennen abgesichert wird. In diesem Fall haben die AM-Systeme die besten Werte. Sie geben auch die Möglichkeit die Antennen unauffällig im Boden oder im Rahmen der Ein- und Ausgangstüren anzubringen. So werden Ihre Kunden nicht durch Durchgangsportale abgeschreckt aber Ihre Waren vor Langfingern geschützt.